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Die
Spessarter Feuerwehr beim Konditionstraining in den
Alpen
Vom
2. bis 4. Juli machte sich eine Gruppe
Feuerwehrangehöriger zum „Höhentraining“ zur Erfurter Hütte des
Alpenvereines
Ettlingen im Rofangebirge
beim Aachensee in Österreich auf. Die
Anfahrt erfolgte über die A8 bis Holzkirchen, dann weiter über die
Bundesstraße
vorbei am Tegernsee bis nach Maurach am Aachensee. Um
die Mittagszeit dort angekommen, gingen die Teilnehmer
mitsamt ihres kompletten Gepäcks über Buchau und die Dalfaz-Alm (1.697
m) zur
Erfurter Hütte auf 1.835 m über dem Meer. Da die Temperaturen an diesem
Freitag
recht hoch und der Weg zur Dalfaz-Alm teilweise steil war, hatte die
Gruppe
schon an diesem Tag ein anspruchsvolles Konditionstraining zu
bewältigen. An der Erfurter Hütte
angekommen, wurde das Bettenlager
bezogen und etwas ausgeruht. Nach dem Abendessen war um 22:00 Uhr
Hüttenruhe
angesagt. Für Samstag hatte
Abteilungskommandant Bertold Bahr als
Wanderführer eine Tageswanderung im Rofan-Gebiet vorbereitet. Start war
um 8:30
Uhr nach dem Frühstück. Die Wanderung ging von der Erfurter Hütte
zunächst zur
Rofan-Spitze auf 2.259 Metern über dem Meer. Nach einer kurzen Pause
ging es
weiter zur Sagzahn-Spitze (2.228 m) und zum vorderen Sonnwendjoch
(2.224 m).
Der Rückweg wurde über die Alpigalm gewählt. Kurz vor der Erfufter
Hütte
entschlossen sich die beiden „Extrem-Wanderer“ Bertold Bahr und Sabine
Fischer
zur Bzwingung eines weiteren Gipfels. Sie nahmen den am Wege liegenden
Gipfel
der Haidach-Stellwand noch mit, er hat eine Höhe von 2.192 m und ist
teilweise
nur über Klettersteige zu erreichen. Am
späten Nachmittag kam die Gruppe wohlbehalten an der
Erfurter Hütte an und bereitete sich auf das Viertelfinalspiel der
deutschen
Nationalmannschaft gegen Argentinien vor. Nach dem Abendessen war
wieder zeitig
Hüttenruhe angesagt. Nach dem Frühstück
am Sonntag morgen war der Abstieg von der
Erfurter Hütte nach Maurach geplant. Der Großteil der Teilnehmer aber
zog es
vor, die bequemere Rofan-Seilbahn zu benutzen. Einzig Bertold Bahr und
Thomas
Schneider bewältigten den Abstieg von der Hütte, wiederum mit ihrem
kompletten
Gepäck, zu Fuß. Die Heimfahrt von
Maurach verlief wieder problemlos, die
Gruppe kam gegen Abend wohlbehalten in Spessart an.
Alle
Teilnehmer waren sich einig, dass ein solches Wanderwochenende
unbedingt
wiederholt werden muss, da es nicht nur dem kameradschaftlichen
Miteinander
dient, sondern auch der körperlichen Fitness.
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